Allgemeine Infos

Der Wein und seine Facetten

Steile Weinberge, eine spektakuläre Landschaft mit vielen Freizeit-, Sport- und Kulturangeboten - und den vielfältigen Möglichkeiten, hervorragende Weine zu entdecken. Direkt beim Winzer, in historischen Kellern, urigen und gemütlichen Weinstuben oder modernen Vinotheken. Der feinfruchtige Riesling aus den weltberühmten Schiefer-Steillagen im Ferienland Cochem - die fruchtigen, mineralischen Weine von der Mosel bieten lecker-leichtes Trinkvergnügen. Zu Fisch, Geflügel, Salaten und asiatischer Küche oder einfach mal nur so auf der Terrasse.

Riesling – König der weißen Reben


Riesling-Trauben

Die wichtigste Rebsorte an der Mosel ist der Riesling. 60 Prozent der gesamten Rebfläche sind mit dieser spät reifenden, edlen Weißweinsorte bestockt.Weintrauben

Grund für die Dominanz dieser Rebsorte ist ihre besondere Eignung für das Anbaugebiet. Die steilen Schieferhänge im Ferienland Cochem bieten die idealen Bedingungen für den Anbau der Riesling-Rebe, die an der Mosel besonders feinfruchtige und mineralische Weine hervorbringt. Die Farbe des Weines ist grünlich bis goldgelb. Das Bukett erinnert an Aprikosen, Pfirsiche und Rosen.

Kleine Weinkunde

 

Weine des "bestimmten Anbaugebietes" (b.A.) Mosel werden in allen Qualitätsstufen angeboten, vom Qualitätswein b.A. (Q.b.A.) bis zu hochwertigen Qualitätsweinen.

Die Qualitätsstufen:

Kabinett
Die Qualitätsstufen von Prädikatsweinen beginnen in Deutschland mit dem Kabinett. Die verwendeten Trauben müssen bei einem Kabinett ausschließlich aus Rebsorten der Art vitis vinifera sein, aus einem einzigen Bereich geerntet und grundsätzlich in dem bestimmten Anbaugebiet zu Qualitätswein mit Prädikat verarbeitet werden, zu dem der Bereich gehört. Der Gesamtalkoholgehalt muss bei einem Kabinett mindestens 9 % vol betragen. Qualitätsweine mit dem Prädikat "Kabinett" dürfen nicht angereichert werden.

Spätlese
Spätlese ist ein Prädikat, das zwischen Kabinett und Auslese liegt. Eine Spätlese muss die Bestimmungen für einen Kabinettwein erfüllen. Die Weintrauben müssen darüber hinaus einer späten Lese in vollreifem Zustand geerntet werden.

AusleseWeinflasche
Bezeichnung für Weine aus vollreifem und zum Teil auch (aber nicht zwingend) edelfaulem Traubengut, das bei der Weinlese besonders ausgesucht (ausgelesen) wird. Das kann sogar so weit gehen, dass nicht nur einzelne Trauben, sondern sogar auf mühsame Weise händisch einzelne Beeren selektiert werden. In Deutschland ist die Auslese ein spezieller Weintyp innerhalb der Qualitätswein Kategorie Prädikatsweine.
   
Beerenauslese
Edelsüße Spezialität, die neben Eisweinen und Trockenbeerenauslesen zu der Spitze der Qualitätsweine gehört. Beerenauslesen werden in Deutschland aus überreifen, edelfaulen Trauben mit einem Mindestmostgewicht von 110-128 °Oe hergestellt. Beerenauslesen zeigen im Duft nur noch selten das Primäraroma der Ursprungstraube. Sie riechen oft nach Honig und exotischen Früchten.

Trockenbeerenauslese
Das höchste Prädikat unter den Prädikatsweinen. Trockenbeerenauslesen werden aus ausgesuchten, von Botrytis bewachsenen, eingeschrumpften Trauben gekeltert, bei denen wegen des Wasserverlustes durch die poröse Beerenhaut Zucker und andere Inhaltsstoffe hochkonzentriert sind. Diese Trauben dürfen nicht maschinell geerntet werden, sondern müssen sorgfältig per Handlese ausgelesen werden.

Eiswein
Für Eiswein müssen die verwendeten Weintrauben bei Ihrer Lese und Kelterung noch gefroren sein. Dabei muss der Eiswein mindestens den Mostgewichtsanforderungen einer Beerenauslese genügen.

Quelle: Weinglossar/DLR Mosel und Moselwein e.V.
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