Zur Geschichte der Stadt

"in villa cuchema"

Stadt Cochem - Geschichte

Cochem liegt an der Mündung des Endertbaches in die Mosel und damit in alter Zeit an einem Schnittpunkt wichtiger Handelswege. Verweisen Funde im Gebiet der Stadt Cochem auf eine Besiedlung schon in der Eisenzeit, hat die Stadt ihre Wurzeln in keltischer und römischer Zeit.
Die erste urkundliche Erwähnung findet Cochem in einer Urkunde der Abtei Prüm, die auf den 20.12.866 datiert ist. Die edle Matrone Hieldilda schenkte darin dem Kloster neben anderen Gütern ein Herrenhaus "in villa cuchema".

Später gehörten Burg und Stadt Cochem den Pfalzgrafen am Rhein, bis der Hohenstaufer Konrad III. in seinem Bemühen die Streitigkeiten zwischen den Rheinecker und den Steinecker vom Rhein um die Pfalzgrafenwürde zu beenden, von Boppard kommend die Burg im Handstreich nahm und sie als Reichslehen einzog. 1294 verpfändete Adolf von Nassau den Cochemer Besitz an den Trierer Erzbischof Boemund I. Die Trierer Erzbischöfe arrondierten damit ihren Beitz zwischen Nieder- und Oberstift.

Cochem profitierte vielfältig von der Kurfürstlichen Herrschaft. Spätestens 1332 bekam Cochem unter Erzbischof Balduin die Stadtrechte. Balduin ließ nicht nur die Burg ausbauen, sondern in seine Zeit datiert auch der Bau der Cochemer Stadtmauer. Ein großer Einschnitt bedeutete die Zerstörung im pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem sowohl die Stadt als auch die Burg Cochem zerstört wurden.
"in villa cuchemea"
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